Weihnachtsstern

November 2, 2017 Markus Messerer No comments exist

Schönheiten in der Vorweihnachtszeit

Weihnachtssterne benötigen Temperaturen über 15 Grad, da die Pflanzen ursprünglich aus den tropischen Laubwäldern in Mexiko, Mittel- und Südamerika stammen. Bei uns sind die Weihnachtssterne mit rot gefärbten Hochblättern und kleinen, zarten gelben Blüten in deren Mitte besonders beliebt. Weihnachtssterne gibt es aber auch in Rosa, Cremeweiß oder mehrfarbig panaschiert. Die Pflanzen sind meist kompakt und eher klein, daher eignen sie sich besonders gut als Tischdekoration.

Weihnachtsstern richtig pflegen:

Der Weihnachtsstern ist recht pflegeleicht und robust. Als tropische Pflanze ist ein warmer und heller Standort besonders gut geeignet. Vermeiden Sie allerdings direkte Sonneneinstrahlung und auf kalte Zugluft – darauf reagiert er empfindlich. Sie sollten die Pflanze besser tauchen als gießen, da der Weihnachtsstern Staunässe nicht gut verträgt. Während der Blütezeit empfehlen wir einen Volldünger einmal die Woche zu verwenden.

So färben sich die Blätter wieder:

Wenn in der Herbstzeit die Pflanze mindestens zwölf Stunden pro Tag kein Licht abbekommt, verfärben sich die Hochblätter wieder und neue Blüten bilden sich. Sie können dazu den Weihnachtsstern mit dunkler Folie oder einem lichtdichten Gefäß abdecken oder einfach in einen dunklen Raum stellen. In einigen Wochen können Sie wieder die herrliche Farben genießen.

Geschichte der „Weihnachtsblume“:

Der Weihnachtsstern war angeblich die Lieblingspflanze von Moctezuma II und hieß bei den Azteken Cuetlaxochitl (cuetlax-xōchitl, Leder-Blume). Der Naturforscher Alexander von Humboldt brachte die Pflanzenart von seiner Überseereise um 1804 erstmals nach Europa mit. Wussten Sie, dass der botanische Name des Weihnachtssterns Euphorbia pulcherrima – die „schönste der Euphorbien“ bedeutet? Einen einfacheren Namen fand der Historiker und Gärtner William Prescott. Er gab dem Weihnachtsstern den Namen „Poinsettia“, zur Ehrung des Entdeckers Joel Poinsett, dem US-amerikanischen Botschafter in Mexiko. Pointsett war durch seine Begeisterung zu dem Weihnachtsstern maßgeblich für seine Verbreitung verantwortlich. In Deutschland wurde die Poinsettie als „Weihnachtsblume“ – zunächst als Schnittblume und später in den 1950er Jahren als Topfpflanze zur Adventszeit besonders beliebt.

 

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